Sonneninsel der Götter


Zypern
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Land Zypern
Hauptstadt Nikosia
Einwohner 875.899
Flugzeit 3,5 Stunden
  • Zypern ist in zwei Teile geteilt – die nördliche Hälfte der Insel gehört zur Türkei und die südliche wird unabhängig verwaltet. Auch die Hauptstadt Nikosia ist zweigeteilt
  • Ob archäologische Ausgrabungsstätte, historischer Sakralbau oder modernes Museum – Zypern ist ein internationaler Hotspot für Kulturinteressierte
  • Einer der schönsten Strände der Insel ist Petra tou Romiou. Berühmt wurde er, weil genau an dieser Stelle der Legende nach Aphrodite, die griechische Göttin der Schönheit und der Liebe, dem Meer entstiegen sein soll
  • Zypern hat seinen eigenen Olymp im Troodos-Gebirge. Er ist 1952 Meter hoch und die Zyprioten glauben, dass es ihr Olymp ist – die wahre Residenz der Götter des griechischen Pantheon

Spät im Jahr, Ende Oktober sollte ein Badeurlaub mit relativ kurzer Flugstrecke unser Ziel sein, dabei viel die Wahl auf die Insel der Götter. Dank der Süd-östlichen Lage im Mittelmeer, erfreut sich dieses Eiland an etwa 340 Sonnentagen im Jahr, wahrscheinlich auch der Grund das die viel beschriebene Aphrodite genau hier ins Meer gestiegen sein soll. Die Strände im Ostteil der Insel sind zwar feiner, breiter flach abfallender und generell etwas schöner, auf Wunsch einer einzelnen Dame (meiner Frau) wählten „wir“ jedoch die westliche Region , denn hier gibt es die schönsten Sonnenuntergänge auf der ganzen Welt, so meine Frau. Ich muss gestehen, Abends am alten Hafen vom Phaphos in einem urigen Fischerkneipchen unter freiem blauen Himmel , mit einem sonnenverwöhnten Wein in der Hand sitzend die am Horizont feuerrote ins spiegelglatte Meer eintauchende Sonne zu bestaunen erzeugt ein Gefühl der inneren Ruhe und des Loslassens, eben „ein Traum“ wie der Sachse so sagt. Gleich um die Ecke des Hafens befindet sich auch der Archäologische Park von Phaphos, ein Ausgrabungsgebiet der antiken Stadt mit verschiedenen römischen Villen und Königsgräbern aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, beziehungsweise was davon übrig geblieben ist. Noch ein Grund für uns diesen Teil der Insel zu wählen, die Nähe zum Troodos-Gebirge. Nach einer kurzen Autofahrt durch kleine urige Bergdörfer, mit ihren charmanten Kafenia also den traditionell griechischen Kaffeehäusern, taucht man in diese traumhafte Bergwelt ein die das Herz eines jeden Wanderers vor Freude hüpfen lässt.

Ein für uns besonderes Ereignis war der Besuch eines der vielen Bergklöster, menschenleer und in traumhafter alleiniger Lage hoch über dem Meer, reich verziert mit Ikonengemälden und aufwendigen Schnitzereien.

Der einzige Mensch dem wir begegneten, ein wortloser Priester wie aus einer längst vergangenen Zeit, mit braungebrannter vom Wetter gegerbter Haut die sich hinter einem riesigen grauen Bart zu verstecken schien, strahlenden blauen liebevollen Augen und einer anziehenden Ausstrahlung von Ruhe. Kurzer Hand verschwand er wieder, um etwas später mit frisch gepresstem Orangensaft für unsere Kinder erneut zu erscheinen, als er dann unsere beiden noch kleinen Töchter mit einem kaum hörbaren Gebet bedachte hatten meine Frau und ich kleine Wasserperlen in den Augen, ein Moment den wir beide nie vergessen werden und einer der Gründe um wieder einmal auf diese schöne Insel zu fliegen.

Freddy Pollul Team Real Heidenau Kontakt Tel.: 0352956680 pollul@korfi.de