La Pura Vida


Costa Rica

Land Costa Rica
Hauptstadt San José
Einwohner 5.048.000
Flugzeit 12 Stunden
  • Fast 30% der Fläche Costa Ricas sind Nationalparks oder Naturschutzgebiete
  • Man lebt umweltbewusst, 95% des Energiebedarfs stammt aus regenerativen Quellen
  • 66 Vulkane verteilen sich über das Land, wovon 7 derzeit aktiv sind
  • Im kleinen Costa Rica gibt es mehr Tierarten als in ganz Europa

Dampfende Regenwälder, von Nebel verhangene Hochtäler, Mangrovensümpfe und Trockenwälder, Bergketten und Vulkane, Kraterseen, Wasserfälle, Korallenriffe und grüne Inseln. Costa Rica wartet mit einer unglaublichen Landschafts- und Artenvielfalt auf. Man spricht von 12.000 verschiedenen Pflanzenarten, darunter allein 1200 verschiedene Orchideen oder 1300 Baumarten. Und täglich entdecken Botaniker neue Arten. Zwischen all den sattgrünen, exotischen Pflanzen, die wirken wie aus einer anderen Welt, raschelt, zwitschert und pfeift das pure Leben – denn das kleine Costa Rica ist die Heimat von mehr Tierarten, als in ganz Europa zuhause sind. Bei uns Europäern besonders beliebt sind Faultiere, Affen, Riesenleguane, Schmetterlinge in allen Farben und Formen und die unzähligen teilweise knallbunten Vogelarten, allen voran der Tukan.

Jährlich kommen Tausende Riesenschildkröten an die Küsten Costa Ricas um ihre Eier abzulegen.

Das Erlebnis, diesen Schildkröten im Tortuguero Nationalpark nachts beim Legen ihrer Eier zuzuschauen und auch die anstrengenden und gefährlichen Wanderung der Babys ins Meer beobachten zu können, hat mich tief berührt.

Auch der Besuch des Vulkans Poás hat mich vollauf begeistert. Auf einer Höhe von 2708 Meter gelegen, ist er der wohl eindrucksvollste der sieben aktiven Vulkane. Es war unheimlich faszinierend vom Kraterrand aus die ständigen Gas- und Dampfaustritte aus dem brodelnden Kratersee zu sehen und gelegentliche geysierähnliche Eruptionen zu beobachten. Um dieses Naturschauspiel zu erleben muss man früh aufstehen, denn spätestens gegen Mittag ziehen Wolken auf, die den Blick in den Krater verdecken. Auch der aktivste Vulkan der Erde, der Arenal, befindet sich in Costa Rica. Zwar kann man ihn nicht besteigen, aber schon die Betrachtung aus sicherer Entfernung ist besonders nachts, wenn sich die glühende Lava leuchtend über die Abhänge des Vulkans ergießt, sehr beeindruckend.

Ein ganz anderes Erlebnis ist der Besuch der verschiedenen Arten von Regen- und Nebelwälder, die sich aus der nährstoffreichen Erde Costa Ricas wild und unberührt gen Himmel strecken. Ca. 30 % der gesamten Fläche Costa Ricas stehen als Nationalparks unter besonderem Naturschutz. Hier ist es möglich Touren mit ausgebildeten Tourguides in die Regenwälder zu unternehmen und dabei viel Interessantes über die Pflanzen und Tiere dieser schützenswerten Ökosysteme zu erfahren. Eine Wanderung durch das tropische Paradies, untermalt vom Gebrüll der Affen und dem Geschrei der bunten Papageien, bereitet unbeschreibliche Glücksmomente – und ein Gänsehautgefühl, das selbst Jahre nach dem Urlaub noch tief zu spüren ist. Um die Vielfalt des wunderschönen Landes kennen zu lernen, sollte man für eine Costa-Rica-Rundreise mindestens zwei Wochen einplanen. Damit Sie nichts verpassen, ist es von Vorteil, mit einer geführten Reisegruppe oder einem privaten Tourguide zu reisen. Denn ohne deren fachkundige Hilfe entdecken unsere „Europäischen Augen“ einen Großteil der viele Tiere oder Pflanzen einfach nicht.

Wer nach so aufregenden Erlebnissen den Urlaub ganz entspannend ausklingen lassen möchte, findet dafür speziell an der Pazifikküste traumhafte Badehotels. Empfehlen würde ich eine Badeverlängerung im Manuel Antonio Nationalpark, dessen üppiger tropischer Regenwald sich bis an die weißen feinsandigen Stränden mit den vorgelagerten Korallenriffs zieht.

Kathrin Korfmacher-Pollul Team Kontakt Tel.: 03501527982 pirna1@korfi.de